Minimalismus

Die Schönheit finden wir im Detail.

Ist es das Gotteshaus, dass im Acker versinkt, oder bereits unser Glaube?
Gefährliche Vogelgrippe im Wald entdeckt …
Längst abgestorben und doch fest verankert. Dem Vergessen kurzfristig entkommen.
Leben und Tod …
Winterruhe …
Meine Gedanken, von Worte umspült wie Wasser das tote Holz. Und ich weiß, sie ziehen sich zurück. Und ich weiß, ich kann sie nicht halten.
Winterruhe 2 …
Das grüne Band …
Was uns natürlich erscheint, bewundern wir nicht. Doch Leben ist Wunder und nicht von Menschen geschaffen.
Innenansichten eines Baumes. Vom Wasser freigelegte Schönheit. Totes Holz und seine Würde.

Bewundernswert und traurig

Wir halten gefangen um zu bewundern. Doch ihre Freiheit rauben wir ihnen außerhalb der zoologischen Gärten und Tierparks.

Ja, ich bewundere sie, diese wilden Tiere, die ich ohne Tierparks und zoologischen Gärten nie live zu Gesicht bekommen würde. Und ja, ihr Anblick macht mich auch traurig. 

Wir halten gefangen um zu bewundern. 

Sollten wir ihnen nicht doch lieber die Freiheit lassen?

Welche Freiheit? Etwa der Lebensraum, den wir Tag für Tag weiter zerstören?

Der Konflikt ist vermutlich so alt, wie die zoologischen Gärten und Tierparks selbst ... und ebenso mühselig. Denn der Mensch ändert ja sein Verhalten nicht.

Fakt ist, die Tiere werden bestens betreut und es wird alles getan, um ihnen ein nahezu artgerechtes Leben zu ermöglichen. Von der ärztlichen Versorgung ganz zu schweigen. Die mag sogar besser sein als bei vielen Menschen. Ich spreche hier von den großen Tierparks und nicht von den zahlreichen privaten Personen, die meinen, sich einen Tiger im Garten unter erbärmlichsten Bedingungen halten zu müssen.

Und Fakt ist auch, in einer Welt, die immer mehr durch unser negatives Konsumverhalten verändert wird, werden wir einige Arten bald nur noch in zoologischen Gärten und Tierparks erleben können. 
„Ihr könnt mich alle mal …!“ oder doch nur eine Zufallsgeste?
(Tierpark Nürnberg)
Seine Schnelligkeit darf er leider nie unter Beweis stellen.
(Tierpark Nürnberg)
Coolness am Futterkorb
(Tierpark Nürnberg)
Bei der sich rasant fortschreitenden Erderwärmung finden seine Artgenossen in freier Wildbahn bald auch kein Eis mehr.
(Tierpark Nürnberg)
Manchmal müssen gewisse Dinge und Orte einfach genauer untersucht werden.
(Tierpark Nürnberg)
Alles unter Kontrolle.
(Tierpark Nürnberg)
Weil er Chef ist, lässt er andere für sich arbeiten. So ist das Leben …
(Tierpark Nürnberg)
Einfach nur Stolz
(Tierpark Nürnberg)
Und dann stehst du davor und kannst fast garnicht auf den Auslöser drücken vor Ehrfurcht.
(Tierpark Nürnberg)
Schwergewicht und Ruhepool
(Tierpark Nürnberg)
Zum Nichtstun verdammt. Und nichts tun macht müde.
(Tierpark Nürnberg)
Der Mensch als Spanner passt nicht in ihr Beuteschema.
(Tierpark Nürnberg)
(Tierpark Nürnberg)

Vom Blitz getroffen

Vom Blitz getroffen
und gebrochen.
Und dennoch ein Baum

Selbst mit halber Kraft
zeige ich Würde.

Schönheitsfehler inklusive. 

Mit dem was bleibt,
stemme ich mich
auch morgen
gegen Herbststürme. 

Mein Charakter 
unbeschädigt,
mein Lebenswille
fest verwurzelt.

Der Blitz 
hat sein Werk
nicht vollendet.

Denn,
wer mich stürzen will,
muss tiefer ansetzen.